Saturday 22. February 2020

Inhalt:

Genereller Leitfaden für Wasseraubereitung

Leitfaden für den Einsatz einer Enthärtungs-,Teil- oder Vollentsaltzung bzw. Umkehrosmoseanlage!

 

 

Vielfach lässt es die Wasserqualität nicht zu, dass ohne Wasserbehandlung ein zufriedenstellendes Spülergebnis erreicht werden kann. Hierfür stehen uns mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

 

Wasser: Im Wasser selbst sind Salze und vieles mehr enthalten. Für uns Menschen sind die meisten Stoffe davon wichtig oder sogar lebensnotwendig. Für ein perfektes Spülergebnis verursachen diese Stoffe aber meistens ein sehr großes Problem. Der Salzgehalt im Wasser wird in sogenannten Mikrosiemens gemessen - das bedeutet die Leitfähigkeit des Wassers. Je höher dieser Wert(siehe Grenzwert) liegt umso schlechter das Spülergebnis. Man kann bis zu einem gewissen Grad (siehe Grenzwerte) diese Stoffe mit der passenden Chemie (Spülmittel, Glanztrockner) binden, doch meistens bleiben dennoch lästige Flecken auf Gläser und Besteck haften, die so natürlich nicht zum Gast kommen dürfen. Gläser und Besteck werden dann sehr oft poliert, das einen enorm hohen Zeitaufwand und Kosten verursacht das gar nicht mehr notwendig wäre, wenn Sie sich für die richtige Technik entscheiden!

 

Enthärtungsanlage: Ist allgemein für den Geräteschutz,Heizstab, Armaturen etc. eine fast notwendige Grundlage um ständig teure Reparaturkosten zu vermeiden. Denn ab ca.60° beginnt der Kalk "auszuflocken" und die Kalkrückstände belegen Heizboiler/Stäbe, Kessel usw. sichtbar mit einer weißen Schicht. Aber der Nachteil ist auch, dass bei Verwendung einer Enthärtungsanlage noch mehr Salze in das Wasser kommen wie ohnehin schon drinnen sind.

Speziell für Gläser und Besteck ist das wieder eine zusätzliche Herausforderung - Sie haben zwar durch die Enthärtung die Geräte damit geschützt aber sicher kein perfektes Ergebnis!

Die ideale Restwasserhärte liegt zwischen 1 und 3° dH.

 

Teilentsalzung: Für Gläser und Besteckspülautomaten ist eine weitergehende Wasserbehandlung notwendig. Hier bieten sich die Teil- bzw. Vollentsalzungsanlagen an.

Bei der Teilentsalzung wird die Karbonathärte (Kalk) rückstandsfrei aus dem Wasser gefiltert. In der Regel werden dabei die störenden Begleitstoffe im Wasser halbiert und somit ein akzeptables Spülergebnis erreicht.

Die Teilentsalzungspatrone hat etwa die siebenfache Leistung gegenüber der Vollentsalzungspatrone und sollte deshalb nach Möglichkeit der Vollentsalzung vorgezogen werden.

 

Vollentsalzung:

Ist die Wasserqualität zu schlecht oder die Ansprüche des Kunden höher, so kann mit der Vollentsalzungsanlage praktisch chemisch reines Wasser erzeugt werden.

Wassertropfen auf dem Waschgut hinterlassen deshalb beim Trocknen auch keinerlei sichtbare Spuren.

 

Umkehrosmose:

Mit Umkehrosmoseanlagen lässt sich annähernd vollentsalztes Wasser herstellen. Der Reinheitsgrad liegt bei über 95 %.

Für die Bestimmung der Wasserqualität und die Auswahl der Wasserbehandlungsart stehen

leistungsfähige Laborkoffer zur Verfügung. Wir bieten Ihnen dazu eine vor Ort kostenlose Wasseranalyse an. Neben den bekannten Messmöglichkeiten (Reiniger, pH - Wert, Stärke, Temperaturen, Gesamthärte, Karbonathärte, usw.) ist auch ein temperaturkompensiertes

Leitwertmeßgerät und ein Teilentsalzungsfilter enthalten.

Hiermit lässt sich vor Ort in wenigen Minuten bestimmen, ob das Wasser behandelt werden muss und wenn ja, ob die Teilentsalzung ausreicht oder die Vollentsalzung/Umkehrosmose einzusetzten ist.

 

Die wesentlichen Vorteile bei Wasseraufbereitung:

  • ca. 50% weniger Spülmittel
  • ca. 70% weniger Glanztrockner
  • Kein Nachpolieren von Gläsern, Besteck oder Geschirr
  • Keine Grundreinigung von Geschirr und anderen Teilen
  • Alte Graubeläge, aus Eiweiß und Kalk, werden abgebaut
  • Kein verkalken der Heizstäbe und Boiler, Energiegewinn
  • Kein entkalken und säubern mit Säuren
  • Freie Düsen und Siebe, beste Wasserergebnisse
  • Senkung der Wartungskosten und Zeiten
  • Längere Lebensdauer der nachgeschalteten Geräte
  • Osmosewasser bietet Hygiene und Sauberkeit
  • Keine Verletzungsgefahr beim Gläserpolieren
  • Keine teuren Bruchkosten mehr 

Leitwert-Grenzwerte (Rohwasser) für ein hervorragendes Spülergebnis:

Angaben des VGG (Verband Gewerblichen Geschirrspülen); März 2000

Geschirr : 400 μS/cm

Gläser    : 100 μS/cm

Besteck  :   80 μS/cm

 

Verwenden Sie für Detail Info bzw. kostenloser Beratung unser Kontaktformular.

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